Wednesday, May 4, 2005

Europäische Senioren Union: Versöhnung statt Hass und Gewalt
Die Europäische Senioren Union (ESU) hat sich wenige Tage vor dem 60. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs mit Nachdruck für eine Fortsetzung des Erweiterungsprozesses der Europäischen Union (EU) und die Inkraftsetzung der Europäischen Verfassung ausgesprochen. Nach einer Sitzung des Exekutivkomitees am
7. April 2005 erklärte heute ihr Präsident Dr. Bernhard Worms in Brüssel: „Als letzte Zeitzeugen ist es unsere Verpflichtung, aus dem unermesslichen Leiden der Millionen Opfer, aus Tod, Vernichtung, Verschleppung und Vertreibung den Jüngeren die richtigen Lehren für die Zukunft mitzugeben – dies heißt vor allem: Nie wieder Hass und Gewaltherrschaft in Europa!“

Der ESU gehören im zehnten Jahr ihres Bestehens insgesamt 30 politische Seniorenorganisationen aus 20 Ländern mit christlich-demokratischem oder wertkonservativem Hintergrund an. Worms: „Wir sind stolz darauf, dass bereits im Vorgriff auf eine künftige EU-Mitgliedschaft Gruppen aus Kroatien und der Ukraine zu unseren Mitgliedern zählen oder Beobachterstatus haben.

Der Sieg der Alliierten über die Nazi-Diktatur habe entscheidend dazu beigetragen, sagte Worms, den Weg für eine friedliche und freiheitliche Entwicklung des europäischen Kontinents zu ebnen. Deshalb auch sähen sich die europäischen Senioren aufgrund ihrer Lebenserfahrung dazu verpflichtet, unermüdlich für die folgenden Werte einzutreten:

- Wahrung der menschlichen Würde und ihrer Unantastbarkeit
- Kontinuierliches Eintreten für Verständigung, Versöhnung und Freundschaft zwischen den europäischen Völkern und Regierungen
- Stärkung der demokratischen Strukturen in allen Ländern
- Entschiedener Widerstand gegen alle Formen von Radikalismus und Terrorismus
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit gegenüber allen Formen der Altersdiskriminierung

ESU-Präsident Dr. Bernhard Worms: „Gemeinsam stellen wir Senioren uns auch den grenzüberschreitenden Herausforderungen, auf unserem Kontinent alle Formen von Hunger, Obdachlosigkeit, unzureichender sozialer Sicherung und mangelhafter gesundheitlicher Versorgung zu überwinden. Das Europa des 21. Jahrhunderts muss nach allen schrecklichen Erfahrungen der Vergangenheit eine Gemeinschaft von Frieden und Freiheit, von wirtschaftlicher Prosperität und ausreichender sozialer Sicherung vor allem auch der älteren Generation werden.“

Brüssel, 2. Mai 2005


posted by ute @ 12:31 PM CET [link]

Europäische Senioren: Sorge um „Stabilitätspakt“

Die Europäische Senioren-Union (ESU) hat die kürzlich von den europäischen Staats- und Regierungschefs beschlossene so genannte „Reform“ des Stabilitäts- und Wachstumspakts scharf kritisiert. Nach einer Sitzung des Exekutiv-Komitees erklärte der Präsident der ESU, Dr. Bernhard Worms, heute in Brüssel: „Wenn diese Reform als ‚Persilschein’ genutzt wird, um Haushaltsdefizite weiter zu erhöhen, würde die Stabilität des Euro ausgehöhlt – mit verheerenden Folgen für die Bezieher fester Einkommen.“ Betroffen wären durch diese Währungsaufweichung vor allem Abermillionen von Rentnerinnen und Rentnern in allen Staaten der Euro-Zone.

Worms: „Sowohl für das Wachstum als auch für die Stagnationsphasen und die Sanktionen werden völlig unbestimmte Begriffe – zum Beispiel ‚very low growth’ – eingeführt. Auch die Berücksichtigung von so genannten ‚Sonderlasten’ der Europäischen Vereinigung – darunter auch die deutsche Wiedervereinigung – öffnet Tür und Tor gerade auch für die neuen EUMitgliedstaaten, Faktoren geltend zu machen, die für eine Erhöhung der Defizitquote sprechen.“

Die Reform gehe deshalb, so Worms, „eindeutig in die falsche Richtung“. Für Deutschland bedeute die Anrechnung der Wiedervereinigungskosten das „Damoklesschwert“ eines lang anhaltenden Defizits von über vier Prozent. Worms: „Wenn hier das Ruder nicht so schnell wie möglich herumgerissen wird, wird es zu einer schleichenden Geldentwertung kommen, von denen vor allem die älteren Schichten der Bevölkerung, insbesondere die Rentnerinnen und Rentner, betroffen werden.

Brüssel, 7. April 2005
posted by ute @ 02:50 PM CET [link]

Friday, March 21, 2003

P R E S S S T A T E M E N T
(Vienna, 07.03.2003) On the 7 and 8 March the European Seniors Union (ESU), the parent organization of the Seniors Associations for the Christian Democrats European Parties met in Vienna. The following resolution was unanimously agreed upon.

We the seniors, who have personally experienced the horror of a war, are here to voice with full conviction, that everything must be done, also on Iraq’s side, to avoid a war breaking out. Military action towards Iraq should under no circumstances be considered without a definite mandate from the United Nations.

Within this goal to keep the peace, the European People’s Party (EVP) will be faced with a particular responsibility.


Further queries to:
Austrian Seniors Association
Michael Schleifer
Tel.: 0043 / 1 / 40126-154

posted by ute @ 05:42 PM CET [link]

COMMUNIQUE DE PRESSE
(Vienne, le 7.3.2003) Le Présidium de l’Union Européenne des Seniors (UES), l’instance fédérative des Unions des Seniors des partis chrétiens-démocrates d’Europe, s’est réuni les 7 et 8 mars à Vienne. La résolution suivante a été adoptée à l’unanimité :

Les Seniors qui ont eux-mêmes vécu les souffrances d’une guerre s’expriment avec force pour que tout soit entrepris, y compris de la part de l’Irak, pour éviter le déclenchement d’un nouveau conflit. Aucune action militaire contre l’Irak ne doit être décidée sans mandat clair des Nations Unies.

Le Parti Populaire Européen (PPE) jouera tout son rôle pour cet objectif de maintien de la paix.



Pour toute information :
Union Autrichienne des Seniors (Österreichischer Seniorenbund)
Mag. Michael Schleifer
Tél. : 0043 / 1 / 40126-154

posted by ute @ 05:41 PM CET [link]

Presseerklärung der Europäischen Senioren Union
(Wien, 7.3.2003) Am 7. und 8. März tagte in Wien das Präsidium der Europäischen Senioren Union (ESU), der Dachorganisation der Seniorenverbände der christdemokratischen Parteien Europas. Einstimmig wurde folgende Resolution beschlossen:

Wir Senioren, die wir noch die Schrecken eines Krieges selbst erlebt haben, sprechen uns mit voller Überzeugung dafür aus, dass alles getan werden muss, auch seitens des Irak, den Ausbruch eines Krieges zu vermeiden. Militärische Maßnahmen gegen den Irak sollten keinesfalls ohne ein eindeutiges Mandat der Vereinten Nationen erwogen werden.

In diesem Ziel, den Frieden zu erhalten, kommt der Europäischen Volkspartei (EVP) eine besondere Verantwortung zu.



Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: 0043 7 1 / 40126-154


posted by ute @ 05:40 PM CET [link]
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