X. Jahrestag
Der X. Jahrestag fand am 10. Oktober 2005 in Congreso de los Diputados, Madrid, Spanien, statt.
| X. Jahrestag der Europäischen Senioren Union (ESU) |
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| Rede von Dr. B. Worms, der Präsident. (von links nach rechts)
Leif HALLBERG (S) (VPräs.), Maria KANELLOPOULOU-MANTZIAFOU (GR) (VPräs.),
Dña Carmen QUINTANILLA BARBA (E) (VPräs.),
Dña Beatriz ELORRIAGA (E),
Dr. Bernhard WORMS, (Präs.),
Dña Aña PASTOR JULIÁN (E),
Prof. Nicolas ESTGEN (L) (VPräs.),
Ing. Wilhelm MOHAUPT (A) (VPräs.),
Prof. DI Walter PAUL (Schatzmeister)
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Programm
Am Montag, den 10. Oktober 2005, feierte die ESU in Madrid 10 Jahre seit ihrer Gründung. Finden Sie hier die Einladung mit dem Programm von diesem Ereignis. 
Reden und Dokumente
Manifest: Senioren in Europa –
Stütze in einer sich wandelnden Welt 
Fotogalerie
X. Jahrestag der Europäischen Senioren Union (ESU), Madrid, 10. Oktober 2005
„Senioren in Europa
Stütze in einer sich
wandelnden Welt“
ESU beging ihr 10jähriges Bestehen
MADRID. Unter diesem Leitwort beging die
Europäische Senioren-Union (ESU) am 10. Oktober ihr zehnjähriges Bestehen. Es
ist auch der Titel eines einmütig verabschiedeten Manifestes. Gegründet
worden war die ESU am 7. November 1995
– ebenfalls in der spanischen Hauptstadt. Zur Jubiläumsveranstaltung in der
Cortes begrüßte Präsident Dr. Bernhard Worms Repräsentanten aus 17 der derzeit
20 Mitgliedsländer mit 35 Verbänden und
etwa 400 000 Mitgliedern. Zugegen waren auch Persönlichkeiten der
Europäischen Union und Europäischen Volkspartei (EVP) sowie des gastgebenden
Landes und seiner Hauptstadt.
Zu Beginn gedachten die Delegierten und
Gäste des hochverdienten „Gründungsvaters der ESU, des Österreichers Dr.
Stefan Knafl, der im Juni d.J. 77jährig verstorben war. („Souverän“
berichtete.) Bis 2001 hatte er der ESU vorgestanden, war seitdem ihr
Ehrenpräsident.
In seiner Festrede
bezeichnete Dr. Worms – auch unter Bezug auf das Manifest – die Würde
des Menschen als unantastbares Prinzip der ESU. Dazu gehörten neben der
Bewahrung von Ehe und Familie die optimale medizinische Versorgung und Pflege
sowie verantwortungsbewusste Sterbebegleitung. Die ESU wolle – so der Präsident
– die aktive Mitwirkung der 3. oder gar 4. Generation in allen Ländern stärken
helfen. Für unverzichtbar erklärte er die Diskussion der für uns bestimmenden
Werte. Leidenschaftlich appellierte Dr. Worms an die Festversammlung, die
Stärkung der Europäischen Union als die einzige richtige Antwort nach den
Weltkriegen unbeschadet von Rückschlägen konsequent fortzusetzen.
EVP-Generalsekretär
Lopez-Isturiz bescheinigte der ESU eine von gesellschaftlicher
Verantwortung geprägte Politik, die dafür sorge, dass die Senioren „mit e i n e r
Stimme sprechen“. Die ESU sei
„eine Quelle für Denkanstöße, auch zum Zusammenhalten Europas“. Die
spanische ESU-Vizepräsidentin Carmen Quintanilla-Barba , Moderatorin
der Veranstaltung, hieß den
Vorsitzenden ihrer Partido Popular, Mariano Rajoy Brey, willkommen.
Dieser .bezeichnete eine starke Wirtschaftskraft in jedem Land als
Voraussetzung für den Wohlstand für die Senioren, aus deren Erfahrungen es im
übrigen vieles zu lernen gibt. Seine politische Tätigkeit sei auf die Beteiligung
der Älteren an der gesellschaftlichen Entwicklung gerichtet. Für den früheren
Vorsitzenden der Schwedischen Christdemokraten, Alf Svensson, ist die EU
– gemessen an der jahrhundertelangen Tradition „Krieg auf Krieg“ - ein nicht zu unterschätzender Erfolg, der
unumkehrbar bleiben muss.
Kerngedanken
aus dem Manifest „Senioren in Europa...“
- Die
heutige Seniorengeration hat Europa Wirklichkeit werden lassen. Wir bauen
es mit der uns möglichen Kraft weiter aus. Dabei setzen wir uns ein für den Erhalt
unserer Heimat, ihres Brauchtums und ihrer Sprache, für die regionalen und auch
nationalen Traditionen aller Völker Europas!
- Wir
leben in einer Welt sich wandelnder Werte und Überzeugungen. Nicht alles,
was „modern“ ist, ist gut. Wir Senioren fühlen uns verpflichtet, christliche
bewährte Werte weiter zu geben und der nachfolgenden Generation Stütze und Halt
zu sein...
- Wir,
die wir schwierige Lebenssituationen gemeistert haben, müssen Hoffnung, Mut
und Zuversicht verbreiten.
- Wir haben
als Kriegsgeneration Grenzen zu überwinden, historische Schuld zu
bekennen und einander die Hand zu reichen, die Versöhnung voran zu bringen.
- Wir
setzen uns ein für die gleichberechtigte Teilhabe aller Generationen an
den Entwicklungen im 21. Jahrhundert –
bei strenger Beachtung der ökologischen Bedingungen.
- Die
in der ESU zusammengeschlossenen Seniorenverbände sehen in der
ehrenamtlichen Tätigkeit die Grundlage für alle Arbeit, ohne die es heute in
keinem Land mehr geht.
- Unsere
Ehrungen im bürgerschaftlichen Engagement werden wir in Verbindung mit der
EVP analysieren und der Politik nutzbar machen.
- Lebenslanges
Lernen ist heute unverzichtbar, So stellen wir uns auch den neuen
Anforderungen der Informationsgesellschaft.
von Ulrich
Winz
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