Schlussansprache

Dr. Bernhard WORMS (D)
Neu gewählter Präsident der Europäischen Senioren-Union (ESU)

4. Kongress der Europäischen Senioren Union (ESU)
in Brüssel (B) am 17./18. Oktober 2001

Ich denke, dass ich zunächst einmal wirklich danken soll. Danken soll, all denen, die bisher im Präsidium gearbeitet haben, und die wir ja auch nicht alle aus dem Auge verlieren werden. Frau Elisabeth Dispaux-Cornil (B), von ihr wissen wir, dass sie faktisch weiterhin im Präsidium ist, im Präsidium weiterarbeitet; Herr Kinnunen (SF), wir haben uns vorgenommen, dass wir unsere Arbeit in Europa mit dezentralen Schwerpunkten ausstatten und das würde bedeuten, lieber Freund Kinnunen (SF), dass, wo immer wir sind, sie auch eine Einladung bekommen. Wir würden uns freuen, wenn sie dann als Gast an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Dasselbe gilt auch für unseren Freund aus der Slowakei, Herrn Dipl.-Ing. Bencek.

Sehr verehrte Damen und Herren! Ich werde mich immer wieder intensiv bemühen, vorhandene, bestandene Kontakte nicht untergehen zu lassen. Das auch als Zeichen der inneren Verbindung in unserer Gemeinschaft. Noch einmal allen, die bisher diesen Weg der ESU begleitet haben, ein Dankeschön. Ein weiteres Dankeschön gilt dir, liebe Marilies Flemming (MEP), denn wir spüren ja, dass du mit österreichischem Temperament, mit Wiener Charme ausgestattet, allerdings – ich weiß es ja – auch mit der notwendigen Zähigkeit ringst, dass unsere eigene Fraktion, hier in diesem großartigen Haus die ESU in ihr Herz schließt und das bedeutet, dass wir, wenn wir Wünsche, Vorstellungen, Anregungen haben, dann auch dort Gehör finden. Wir sind glücklich, dass du unter uns bist und wir werden alles tun, dass du unter uns bleibst. Letzteres gilt natürlich auch nur, wenn unsere österreichischen Freunde – da bin ich mir aber sicher – mittun, und was an mir liegt, werde ich das denen, die das irgendwann für 2004 zu entscheiden haben, rechtzeitig sagen.

In der Kontinuität, verehrte Damen und Herren, liegt ja auch ein Stück des Geheimnisses unseres Erfolges. Daher möchte ich schon jetzt für alle Beteiligten und Freunde sagen: Wo immer wir euch unterstützen können, wo immer sie um irgend eine Aktion bitten, sagt es uns jetzt, sagen sie es unserem neuen Generalsekretär, und ich denke, wir werden flexibel genug sein, mit Präsidiumssitzungen, mit Exekutivkomiteesitzungen, euch auch in euren Ländern zu unterstützen. Denn wenn eine solche Institution kommt, dann hat man auch eine maximale Chance, in der Presse und in der Öffentlichkeit erwähnt zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass man auch die eigenen führenden Leute einlädt, sie reden lässt, und sie dann auch an das Zugesagte

erinnert, wenn es um die Finanzen oder um Ämter und Mandate geht. Noch einmal allen ein herzliches Wort des Dankes.

Und nun zum Zweiten, liebe Freunde - jetzt unsere Arbeit: Gehen Sie bitte davon aus, dass sie noch vor Weihnachten einen Brief bekommen werden, wo ich noch einmal unseren österreichischen Freunden Dankeschön sage, in welchem das Protokoll des 4. Kongresses nachzulesen sein wird, in dem aber auch über die Arbeit im nächsten Jahr berichtet wird. Mir schwebt vor, dass das Präsidium alle zwei Monate tagt, und mir schwebt auch vor, dass wir drei oder vier – das müssen wir noch überlegen, wie wir das organisieren – aber mindestens drei Exekutivkomiteesitzungen machen. Und wenn wir das richtig verteilen, und wenn wir das auch regional in Europa wirksam werden lassen, dann glaube ich, dass wir in dem Wachstumsschub, in dem wir uns jetzt Gott sei Dank befinden, dass wir aus den Ländern, die schon hier sind – 15 Länder – demnächst 17 Länder, beziehungsweise 18 und 19 Länder werden lassen wollen. Dann können wir auch jenes Maß an Unterstützung nach unten geben, das nun einmal zu einer großen Organisation gehört. Und da wir ja überall die sogenannte positive Mitgliedschaft kennen, dürfen wir auch mit ein bisschen Stolz sagen: Es gibt weit und breit in Europa keine so starke, so große politische Seniorenorganisation wie die ESU. Ich denke, liebe Freunde, darauf können wir stolz sein.

Und nun zum Inhalt unserer Arbeit: Wir haben heute so etwas wie einen Stein ins Wasser geworfen, der hat Wellen geschlagen. Wir erwarten natürlich auch deren Rückströmung. Ich denke, dass wir an unserer inhaltlichen Formulierung weiterarbeiten, Beiträge, die wir dann auch in dieser Richtung leisten, dort artikulieren, wo es notwendig ist. Von dorther habe ich eine persönliche Bitte: Wenn sie uns einladen, verfügen sie über uns hier im Präsidium, damit man auch auf Tagungen der jeweiligen Landesverbände die Chance bekommt, Europa darzustellen, zu sagen, was wir in Europa tun, wo wir unsere Schwerpunkte hingelegt haben, um es zusammenfassend zu sagen, was unser Ziel ist. Das wird uns dann alle Christdemokraten und politisch verwandte Parteien zusammenführen. Wir, Stefan Knafl und ich, werden das schon am nächsten Samstag in Bamberg nachvollziehen, es wurde schon erwähnt, bei der Seniorenunion der CSU in Bayern, diesem schönen deutschen Land, das ein Freistaat innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist.

Ein letztes, liebe Freunde – da spreche ich so, wie ich denke und rede – wir wollen unsere gesamte Arbeit unter Gottes Segen stellen. Wir wissen alle: An seinem Segen ist alles gelegen, so sagt es ein deutsches Sprichwort. So waren wir schon gut beraten, in dieser Woche zu tagen, denn nächste Woche, findet hier in Belgien, wie man mir sagte, ein Generalstreik statt und dann hätten wir wahrscheinlich überhaupt nicht tagen können. Gott sei Dank, wir hatten also die richtige Nase.

Dank nochmals an Wilhelm Mohaupt (A), Dank an Stefan Knafl (A), Dank an Marilies Flemming (MEP), die uns diesen perfekten Termin vorbereitet haben.

Allen gesunde Heimkehr, uns allen gute Arbeit in der Zukunft, und baldiges frohes Wiedersehen.

(Ausführliche Zusammenfassung des Tonbandprotokolls durch Dipl.-Ing. Walter PAUL)